Reanimationstraining durchgeführt

5. April 2017


Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ist ein Team der Regio 144 AG beim Nepal Ambulance Service (NAS) zu Besuch. Die beiden Rettungssanitäter Pascal Burgener und Dennis Neumann werden sich schwerpunktmässig mit drei Themen befassen.

Einerseits werden NAS-Mitarbeitenden im Bereich Grossereignis ausgebildet. Zurzeit wird nämlich die Ring Road um Kathmandu auf sechs Spuren erweitert, und der Verkehr in der Hauptstadt Nepals nimmt immer mehr zu – eine Herausforderung für den Rettungsdienst, denn wie soll bei einem grossen Unfall gehandelt werden, welcher Patient benötigt zuerst Hilfe und nach welchem Schema lassen sich dann die Verletzten möglichst „gescheit“ auf die Spitäler verteilen? Fragen, die Burgener und Neumann mit den einheimischen Rettern sowie der Polizei und Armee, die bei solchen Katastrophenereignissen auch zum Einsatz kommen, zu klären versuchen.

Ebenfalls um Ausbildung geht es bei der Schulung von über zwei Dutzend neuen und bisherigen NAS-Sanitätern in Basic Life Support (BLS), also in den Grundlagen der Reanimation. Reanimationen, die künftig erfolgreicher ausgehen dürften, verfügen die Ambulanzen des Rettungsdiensts doch nun über Defibrillatoren (AEDs). Und um Ambulanzen dreht sich auch der dritte Schwerpunkt: Wie sollen die neuen Rettungsfahrzeuge des Nepal Ambulance Services am sinnvollsten eingerichtet werden? Die „Regio“-Delegation hat sich dazu bereits in der Schweiz recht detaillierte Überlegungen gemacht und Pläne gezeichnet, die nun vor Ort noch angepasst und wenn möglich gleich umgesetzt werden sollen.

Eine neue NAS-Sanitäterin und ein Kollege im Reanimationstraining, welches durch ein Team der Regio 144 AG durchgeführt wurde.
Eine neue NAS-Sanitäterin und ein Kollege im Reanimationstraining, welches durch ein Team der Regio 144 AG durchgeführt wurde.

 

 

 


Die Verbesserungen werden sichtbar

15. Februar 2017


Einen halben Monat lang weilte eine Delegation der Regio 144 AG beim Nepal Ambulance Service (NAS). Nun sind Irene Müller, Projektkoordinatorin, und Dr. Peter Gerstl, Chefarzt und Mitglied der Geschäftsleitung der „Regio“, zurück – und im Gepäck mitgebracht haben sie viele positive Eindrücke. Konkret: das Projekt „Regio 144 hilft Nepal“ greift. Es ist zu grossen und nachhaltigen Verbesserungen beim NAS gekommen.

Verbesserungen vor allem in zwei Bereichen. Einerseits bei den betrieblichen Abläufen. So gibt es neu beispielsweise jeden Monat eine Teamsitzung, während der Mitarbeitende etwa auf Probleme hinweisen können und dann auch Hilfe bekommen. Oder beim Dienstantritt, wo nun eine Checkliste abgearbeitet wird, welche das Vorhandensein allen nötigen Materials sicherstellt – zwei Massnahmen, die für Schweizer Arbeitnehmer selbstverständlich tönen, in Nepal jedoch eine Ausnahme sind.

Ein zweiter wichtiger Bereich, wo es vorwärts ging, ist die Ausbildung. Hier hat sich gezeigt, dass die Instruktoren der amerikanischen Universität Stanford, welche den NAS auch unterstützen, denselben praxisorientierten Schulungsstil pflegen, wie die Vertreter der „Regio“. Das erleichtert die künftige Zusammenarbeit – und bringt vor allem den nepalesischen Rettern und damit letztlich der Bevölkerung eines der ärmsten Länder der Welt einen grossen Nutzen.

Die jüngsten, sehr guten  Erfahrungen geben den Verantwortlichen Mut, das Projekt „Regio 144 hilft Nepal“ weiter voranzutreiben. Mit der Gewissheit, dass die Spenden aus der Schweiz für eine sinnvolle Sache eingesetzt werden.

Dr. Peter Gerstl von der Regio 144 AG diskutiert mit zwei Mitarbeitenden des NAS über den Inhalt des Medikamentenkoffers, der in den Ambulanzen mitgeführt wird.
Dr. Peter Gerstl von der Regio 144 AG diskutiert mit zwei Mitarbeitenden des NAS über den Inhalt des Medikamentenkoffers, der in den Ambulanzen mitgeführt wird.





Aus- und Weiterbildung im Mittelpunkt

30. Januar 2017


Schon zum fünften Mal weilen momentan zwei Mitarbeitende der Regio 144 AG in Nepal. Im Rahmen des Projektes „Regio 144 hilft Nepal“ informieren sich Irene Müller, Projektkoordinatorin, und Dr. Peter Gerstl, Chefarzt und Mitglied der Geschäftsleitung der „Regio“, vor Ort über den Stand der Dinge, über Fortschritte und neue Herausforderungen beim Nepal Ambulance Service (NAS).

Im Zentrum des Besuches stehen die Aus- und Weiterbildung des NAS-Personals. Eine Aus- und Weiterbildung, die seit Dezember 2016 und noch bis Februar 2017 durch Instruktoren der renommierten amerikanischen Universität Stanford läuft. Die Uni hat sich darauf spezialisiert, die Schulung von Emergency Medical Technicians (EMT; funktionsmässig eine Art Vorstufe zum Rettungssanitäter) in Entwicklungsländer aufzubauen. Das Team der Regio 144 hat einen Teil dieser Trainings verfolgt und die Unterrichtsunterlagen analysiert, damit die später von den Schweizer Helfern durchgeführten Weiterbildungszyklen möglichst sinnvoll gestaltet werden können. Zudem ist man mit den Stanford-Vertretern übereingekommen, sich künftig regelmässig auszutauschen, um die Unterstützung des Nepal Ambulance Service koordinierter und dadurch effizienter und transparenter in ein und dieselbe Richtung zu gewährleisten.

Selbstverständlich wird aber auch bei diesem Besuch nicht nur beobachtet, diskutiert und koordiniert. So beteiligen sich sowohl Notarzt Dr. Peter Gerstl wie Rettungssanitäterin Irene Müller an praktischen Trainingseinheiten der Grundausbildung von NAS-Mitarbeitenden. – Ein Fazit dieser Reise, die Ende der ersten Februarwoche zu Ende geht, lesen Sie demnächst auf dieser Website.

Die grosse Gruppe der NAS-EMTs, die derzeit von Instruktoren der Uni Stanford und von Irene Müller und Dr. Peter Gerstl (vorderste Reihe rechts, beide im schwarzen „Regio“-Pullover) geschult werden.
Die grosse Gruppe der NAS-EMTs, die derzeit von Instruktoren der Uni Stanford und von Irene Müller und Dr. Peter Gerstl (vorderste Reihe rechts, beide im schwarzen „Regio“-Pullover) geschult werden.






Mit Klassik-Konzert 1000 Franken erspielt

16. November 2016

Das ist Musik! Mit einem klassischen Konzert haben 15 Musikschülerinnen, zwei Musiklehrerinnen und eine Pianistin der Musikschule Zürcher Oberland (MZO) die Aktion „Regio 144 hilft Nepal“ unterstützt. Am kürzlich in Fehraltorf durchgeführten Benefizanlass kamen Spenden im Betrag von 1000 Franken zusammen – eine  stolze Summe, für die sich die Verantwortlichen des „Regio“-Entwicklungshilfeprojektes herzlich bedanken.

Das Konzert initiiert hatte Michelle Gerstl. Michelle ist die Tochter des Chefarztes der Regio 144 AG, Dr. Peter Gerstl. Die junge Oberländerin hatte sich im Rahmen ihrer Vertiefungsarbeit in der Ausbildung zur medizinischen Praxisassistentin (MPA) dem Thema „Beste Chancen für Patienten bei einem Notfall“ gewidmet und dabei die Chancen eines Patienten in der Schweiz mit einem in Nepal verglichen. Dank des Benefizkonzertes ist ihre Arbeit nun nicht einfach eine theoretische Abhandlung, sondern hat ganz konkrete Folgen: die Spenden kommen nämlich nicht nur dem von „Regio 144 hilft Nepal“ unterstützten Nepal Ambulance Service zugute, sondern indirekt eben auch den nepalesischen Patienten. So, dass sie künftig eine bessere Chance auf medizinische Hilfe haben.

Konzertteilnehmer mit der Initiantin Michelle Gerstl (Bild ganz rechts)
Konzertteilnehmer mit der Initiantin Michelle Gerstl (Bild ganz rechts)